Die Linke Oberberg stellt Direktkandidaten zur Landtagswahl 2027 auf
Die Linke Oberberg hat ihre beiden Direktkandidaten für die Landtagswahl 2027 aufgestellt.
Mit Michael Schmalbrock und Frank Castiglione geht der Kreisverband mit zwei Kandidaten ins Rennen, die unterschiedliche politische und berufliche Erfahrungen einbringen.
Die Linke Oberberg hat ihre beiden Direktkandidaten für die Landtagswahl 2027 aufgestellt.
Mit Michael Schmalbrock und Frank Castiglione geht der Kreisverband mit zwei Kandidaten ins Rennen, die unterschiedliche politische und berufliche Erfahrungen einbringen.
Michael Schmalbrock wird für Die Linke im Wahlkreis 23, also im Nordkreis antreten. Sein politischer Schwerpunkt liegt auf der Sozialpolitik. Steigende Lebenshaltungskosten, hohe Mieten und die zunehmende Belastung vieler Familien müssten stärker in den Mittelpunkt der Landespolitik rücken. „Wir dürfen uns nicht damit abfinden, dass Menschen trotz Arbeit kaum über die Runden kommen, Familien Angst vor der nächsten Rechnung haben müssen und soziale Teilhabe vom Geldbeutel abhängt.
„Ich setze mich dafür ein, dass soziale Sicherheit wieder als öffentliche Aufgabe verstanden wird, mit bezahlbarem Wohnen, starken Kommunen und einer Politik, die Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen entlastet“, erklärt der Wiehler Ratsherr.
Für den Wahlkreis 24 im Oberbergischen Süden wurde Frank Castiglione nominiert. Der Polizeibeamte im Ruhestand will insbesondere seine langjährige Berufserfahrung in Fragen der öffentlichen Sicherheit einbringen. Für ihn gehören Sicherheit, eine funktionierende öffentliche Infrastruktur und soziale Prävention unmittelbar zusammen.
„Aus meiner langjährigen Erfahrung bei der Polizei weiß ich: Sicherheit lässt sich nicht mit einfachen Parolen herstellen. Sicherheitspolitik muss Probleme lösen und darf nicht dazu dienen, Ängste zu schüren. Die Menschen haben ein Recht darauf, sich im öffentlichen Raum sicher zu fühlen. Dafür brauchen wir vor allem starke Prävention, funktionierende Kommunen und soziale Strukturen, die Konflikte frühzeitig auffangen und verhindern, dass Menschen überhaupt erst ins gesellschaftliche Abseits geraten“, sagt Castiglione.
Kreissprecherin Johanna Weber sieht in den beiden Kandidaturen ein starkes Angebot an die Wählerinnen und Wähler im Oberbergischen Kreis.
„Mit unseren beiden Direktkandidaten verbinden wir soziale Kompetenz mit langjähriger praktischer Erfahrung im Bereich der öffentlichen Sicherheit. Wir wollen zeigen, dass soziale Gerechtigkeit und Sicherheit keine Gegensätze sind. Ein sicheres Leben bedeutet für uns auch eine bezahlbare Wohnung, einen funktionierenden Sozialstaat, gute Schulen und Krankenhäuser sowie öffentliche Einrichtungen, auf die sich die Menschen verlassen können“, erklärt Weber.
Die Linke Oberberg will im kommenden Landtagswahlkampf deutlich machen, dass auch die Interessen des ländlichen Raums stärker berücksichtigt werden müssen. Dazu zählen nach Ansicht des Kreisverbands unter anderem eine bessere öffentliche Daseinsvorsorge, bezahlbare Mobilität, eine verlässliche Gesundheitsversorgung sowie finanziell handlungsfähige Städte und Gemeinden.
Mit Schmalbrock und Castiglione will Die Linke Oberberg den Wählerinnen und Wählern in beiden Wahlkreisen ein Angebot machen, das soziale Sicherheit, einen starken öffentlichen Dienst und konkrete Verbesserungen im Alltag der Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Daten zu den Kandidaten:
| Michael Schmalbrock (WK23 – OBK1) | Frank Castiglione (WK24 - OBK2) |
| Geboren am 19.03.1985 in Steinfurt | Geboren am 26.01.1961 in Köln |
| Elektokonstrukteur | Polizeibeamter i.R. |
| Ratsherr im Wiehler Stadtrat | Sachkundiger Bürger im Gemeinderat Nümbrecht |

