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Linksjugend [’solid] Oberberg

Infoabend zu Endegelände

Am Mittwoch, dem 24.10.2018 treffen wir uns in unserer Geschäftsstelle in Gummersbach (Gummersbacher Straße 22) um 18.30 Uhr zu einem Infoaben zu Ende Gelände.

Die letzten Wochen im Rheinischen Revier waren unglaublich intensiv: Mit Beginn der Räumungen im Hambacher Forst explodierte der Widerstand gegen den Braunkohleabbau, wurde noch breiter, sodass alleine in dieser Zeit fast 100.000 Menschen ihren Protest in die Region rund um den Tagebau Hambach trugen. Auch wir waren Vorort.


Auch wenn der Wald vorerst nicht gerodet werden darf, werden wir weiter für den sofortigen Ausstieg aus der Braunkohle und für Klimagerechtigkeit kämpfen.
Ende Gelände wird vom 25. bis 29. Oktober durch massenhaften zivilen Ungehorsam ein Zeichen setzen. Am 27. Oktober wird es auch eine Soli-Demo: „Ende Gelände für die Kohle!“ geben.

Wir wollen gemeinsam mit Euch unsere Erfahrungen teilen, über Ende Gelände informieren und den Protest vorbereiten.

Linksjugend [’solid] Oberberg

Hambi bleibt!

Am Wochenende demonstrierten wir gemeinsam mit über 50.000 Menschen am Hambacher Forst. Auch wenn die Rodung vorerst gestoppt ist und der #HambiBleibt, geht unser Kampf gegen den Klimawandel weiter. Der Kohleausstieg muss umgehend beschlossen werden.

Für die Profite eines Konzerns, hat die Landesregierung grundlegende demokratische Rechte außer Kraft gesetzt und ein ganzes Gebiet quasi militärisch besetzen lassen.
So konnten wir in den vergangenen Wochen gehäuft ein unverhältnismäßig brutales und gewaltsames Vorgehen der Polizei gegenüber friedlichen Aktivisten*innen beobachten. Die Polizei hat systematisch die Grundrechte und die Grundwerte unserer Demokratie in erheblichem Maße beschnitten bzw. sich über diese gänzlich hinweggesetzt. So wurden die Pressefreiheit, die Versammlungsfreiheit, das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Grundrecht auf Freizügigkeit und das Recht auf eine Begründung der polizeilichen Maßnahme verwehrt oder schlicht missachtet. Wir verurteilen dieses Vorgehen gegen friedliche Aktivisten*innen und Demonstranten*innen zutiefst und zeigen klare Kante gegenüber der Beugung unseres Rechtsstaats. Insbesondere da die Polizei hier ausschließlich als Werkzeug von RWE fungiert und die Interessen eines Konzerns über die von tausenden Bürgern stellt

Wir fordern Aufklärung für diesen völlig unverhältnismäßigen Polizeieinsatz.

We are unstoppable,
another world is possible!

Hambi

Linksjugend [’solid] Oberberg

2. "informelles" Treffen der Linksjugend [’solid] Oberberg

Gestern trafen wir uns zu unserem 2. „informellen“ Treffen in Wiehl. Es wurde u.a. über Schul- und Kommunalpolitik gesprochen sowie viele persönliche Sichtweisen untereinander ausgetauscht. Stolz sind wir auch, dass wir alleine bei diesem Treffen vier Neueintritte zu verzeichnen haben. Zudem diskutierten wir über die aktuelle Situation in der Kreispartei und wie wir den Einfluss junger Menschen in DieLINKE. Oberberg stärken können. Auch hier wurden viele kreative Ideen gesammelt. Dankbar sind wir auch, dass Benjamin aus der Kreispartei berichten konnte.

Wir planen das nächste Treffen dieser Art noch in diesem Monat.

2. treffen

Linksjugend [’solid] Oberberg

Pressemitteilung 07.07.2018

Grundrechte verteidigen - Polizeigesetz NRW verhindern!

Heute demonstrierten wir mit etwa 20.000 Menschen in Düsseldorf bunt und lautstark für demokratische Grundrechte und individuelle Freiheiten und gegen das in NRW geplante Polizeigesetz. Dieses von der Landesregierung geplante Polizeigesetz ist eine Gefahr für unseren Rechtsstaat und unsere Demokratie. Wir sagen Nein zum Polizeistaat. Nein zum Überwachungsstaat.

Statt den Ausbau zum Polizeistaat, brauchen wir soziale Sicherheit, Wohnraum und Bildung für alle Menschen.


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Linksjugend [’solid] Oberberg

Pressemitteilung 24.06.2018

Oberberg bleibt bunt! - Gegendemo zur AfD Veranstaltung am 21.06.2018

Für vergangenen Donnerstag, den 21.06.2018 hatte die AfD einen „Bürgerdialog mit der Bundestagsfraktion“ in Halle 32 in Gummersbach geplant. An dem laut Pressemitteilungen 80 TeilnehmerInnen erschienen waren. Bei der von „Oberberg ist bunt, nicht braun“ aufgerufenen Gegendemonstration nahmen über 200 TeilnehmernInnen teil. Auch die Linksjugend [’solid] Oberberg solidarisierte sich mit den AntifschistenInnen und beteiligte sich an der Gegendemonstration. Gemeinsam, mit beispielsweise den Jusos sowie vielen anderen Parteien und Vereinen sowie viele KünstlerInnen, zeigten wir Präsenz im Einsatz für Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit.

Bei bestem Wetter gab es Rede- und Kunstbeiträge um gegen das menschenverachtende Vorgehen der AfD Haltung zu zeigen und um uns gegen die Rechtsextremisten zu Wehr zu setzen. So sprachen u.a. Inge Mohr-Simioniodis, Sprecherin DieLINKE.KV Oberberg, und Christian Leye, Landessprecher der Linken NRW: „Statt gegen Menschen aus dem zerbombten Aleppo Stimmung zu machen, suchen sie sich einen Gegner, der sich politisch wehren kann“, rief er in Richtung Halle 32. Für die Linksjugend [’solid] Oberberg sprach Jan Köstering: „Es wird [von der AfD; Anm. d. Verf.] systematisch das Terrorsystem der Nationalsozialisten verharmlost, der Holocaust geleugnet und Täter als Opfer verklärt. […] Wir, von der Linksjugend [’solid] Oberberg, stellen uns dem entgegen und bleiben dabei: Kein Vergeben! Kein Vergessen!“

Wir möchten uns besonders bei dem Verein „Oberberg ist bunt, nicht braun“ bedanken, dass sie die Gegendemonstration in so kurzer Zeit organisiert und es uns allen so erst ermöglicht haben gegen die Rassisten der AfD in so starker und geschlossener Weise zur Wehr zu setzen.


http://oberberg-ist-bunt.org/21-6-2018/21Juni2018-Oberberg_bleibt_bunt.html

http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=70&tx_ttnews[tt_news]=202097&cHash=a62684f4d5

https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/gummersbach/gummersbach-200-demonstranten-protestieren-gegen-afd-buergerdialog--30665316


Demo 21.06.2018

Jan Köstering

Rede von Jan Köstering für die Linksjugend [’solid] Oberberg

Von der Gegendemo zur AfD-Veranstaltung am 21.06.2018

Zunächst einmal vielen Dank an „Oberberg ist Bunt“, dass die das alles hier überhaupt möglich gemacht haben und ich hier im Namen der Linksjugend [’solid] Oberberg sprechen darf.

Wir sind hier heute zusammengekommen, weil wir uns offen und gemeinschaftlich gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Nationalismus stellen. Wir, dass sind u.a. Vertreter und Vertreterinnen sowie Mitglieder vieler unterschiedlicher Parteien, Vereine und Bewegungen, die sich jedoch alle für Toleranz, Vielfalt und Menschlichkeit einsetzen. Die AfD steht in einem klaren Widerspruch dazu.

Denn die AfD definiert sich durch eine systematische Ausgrenzung von Menschen. Sie ist nationalistisch, rassistisch und antisemitisch.

Wir und andere Kritiker werden versucht mundtot zu machen. Wir werden als „linksgrün-versiffte Gutmenschen“, als „Lügenpresse“ oder „Volksverräter“ beschimpft. Gleichzeitig sprechen sie von einem „Genderwahn“, predigen von menschlichen „Rassen“, verkünden den „Volkstod der Deutschen“ und fordern Menschen zu „entsorgen“.

Jeder, der einmal ein Geschichtsbuch in Händen hielt, weiß, was es bedeutet von einer „Entsorgung von Menschen“ zu sprechen. Und wo diese Forderungen zwangsläufig enden. Die Aussagen und Haltungen der AfD sind menschenverachtend und zeugen von einem offenen und widerlichen Rassismus.

Es wird systematisch das Terrorsystem der Nationalsozialisten verharmlost, der Holocaust geleugnet und Täter als Opfer verklärt. Das entehrt das Gedenken an die Opfer. Es wird aus und von dieser Partei gefordert, die „Erinnerungskultur“, wie sie es nennen, zu beenden. Wir, von der Linksjugend [’solid] Oberberg, stellen uns dem entgegen und bleiben dabei:

 

Kein Vergeben! Kein Vergessen!

 

Die AfD will uns vorschreiben, wie wir zu leben haben. Welche Werte und Ansichten wir teilen müssen. Sie wollen uns diktieren wie wir uns verhalten und zu kleiden haben. Sie wollen bestimmen wer deutsch ist und wer nicht. Sie wollen bestimmen wer sich in Deutschland aufhalten darf und wer nicht. Dieses Selbstverständnis zu glauben, man habe das Recht oder sogar die Pflicht, anderen Menschen vorschreiben zu können, wie sie ihr Leben zu führen haben, gefährdet unsere Freiheit und Demokratie. Es bedroht das Grundgesetz und das Menschenrecht.

Dem müssen wir uns Alle geschlossen entgegenstellen. Und das werden wir auch, denn wir wissen wo die Politik der AfD zwangsläufig hinführt.

Linksjugend [’solid] Oberberg

Pressemitteilung 18.04.2018

Der Jugendverband der Partei DIE LINKE stellt sich in Oberberg neu auf

Die linksjugend [‘Solid] Oberberg wählt Diyar Agu (Bundestagskandidat 2017 für DIE LINKE.Oberberg) zum Basisgruppensprecher und Jan Köstering zum Stellvertreter. Beide wollen gemeinsam den Einfluss junger Menschen in der Politik verstärken.

Agu sagt: „Wir geben jährlich 21 Milliarden Euro weniger für unsere Schulen und Universitäten aus als der OECD-Durchschnitt, obwohl unsere Schulen auf einem hohen Niveau marode und sanierungsbedürftig sind. Es fehlen Investitionen in Gebäude, Technik und Personal. Die digitale Infrastruktur gleicht einer technischen Ruine. Gleichzeitig gibt es eine massive Chancenungleichheit für Kinder aus finanziell schwachen Familien. Deshalb fordern wir von Bund und Ländern Milliardeninvestitionen in unser Bildungssystem. Für Kinder und Jugendliche ist die öffentliche Versorgung in etlichen Bereichen unzureichend. Schaut man sich die Alterszusammensetzung des Deutschen Bundestages an, stellt man fest, dass junge Menschen kaum eine Rolle spielen. Auch in der Kommunalpolitik ist der Altersdurchschnitt zu hoch, sowohl die politisch Aktiven als auch die Mandatsträger spiegeln nicht die Bevölkerung wieder. Deshalb wollen wir im Zuge der zunehmenden Politisierung von Jugendlichen während und nach der Bundestagswahl 2017, ein Sammelbecken für junge Linke bilden, sie politisch weiterbilden und zentral organisieren. So kann der Einfluss von jungen Menschen in der
Kommunalpolitik verstärkt werden.
Aus dem Grund ist ein Vortrags- und Diskussionsabend im kommenden Juni zum Thema ‚Novellierung des Hochschulgesetzes durch die NRW-Landesregierung‘ geplant.“ Die Basisgruppe setzt sich nach ihrer Gründung 2017 das Ziel möglichst schnell zu wachsen und damit einen der größten Jugendverbände in Oberberg darzustellen.