Brandanschlag auf wohnungslose Menschen

Die Linke Oberberg

Solidarität statt Ausgrenzung!

Mit Entsetzen haben wir erfahren, dass in Gummersbach die Habseligkeiten sowie das Zelt eines wohnungslosen Menschen mutwillig angezündet und zerstört wurden. Diese Tat ist weit mehr als Sachbeschädigung, sie ist ein gezielter Angriff auf einen Menschen in einer ohnehin extrem verletzlichen Lebenssituation.

Mit Entsetzen haben wir erfahren, dass in Gummersbach die Habseligkeiten sowie das Zelt eines wohnungslosen Menschen mutwillig angezündet und zerstört wurden. Diese Tat ist weit mehr als Sachbeschädigung, sie ist ein gezielter Angriff auf einen Menschen in einer ohnehin extrem verletzlichen Lebenssituation.
Wer einem Menschen ohne eigene Unterkunft die wenigen Dinge nimmt, die ihm geblieben sind, handelt zutiefst unmenschlich. Denn diese Habseligkeiten sind ein Rückzugsort, ein Minimum an Sicherheit und Würde. Solche Taten dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.
Wir verurteilen diesen Gewaltakt und fordern eine lückenlose Aufklärung durch die zuständigen Behörden. Gleichzeitig muss dieser Vorfall Anlass sein, die Situation von Schutzbedürftigen bei uns in den Fokus zu rücken. Wohnungslosigkeit ist nicht nur ein soziales, sondern auch ein politisches Thema. Menschen mit geringen finanziellen Mitteln werden immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt, Sozialleistungen werden bei steigenden Lebenshaltungskosten immer weiter gekürzt, Mieten explodieren – diese strukturellen Ursachen werden von der Regierung derzeit immer mehr verschärft.
„Wohnungslosigkeit geht uns alle etwas an, denn es kann jeden und jede treffen. In den allermeisten Fällen haben diese Menschen schlimme Schicksale erlitten und brauchen Unterstützung und Schutz statt Ausgrenzung und Gewalt“, kommentiert Kreissprecherin Johanna Weber von der Partei Die Linke Oberberg.
Wir fordern die Gesellschaft auf, nicht wegzusehen, sondern solidarisch zu handeln. Menschlichkeit zeigt sich im Umgang mit den Schwächsten in der Gesellschaft.