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Geplante Kürzungen im Sozialbereich - wer sind die Betroffenen in Lindlar?

Monika Kozaczka

Am 16. April 2026 veröffentlichte der Paritätische Gesamtverband eine “Ideensammlung” der besonderen Art - ein Dokument, das drastische Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe und Eingliederungshilfe vorsieht. Auf 108 Seiten und mit einem grob geschätzten Einsparvolumen von 8,6 Milliarden Euro machen Kommunalverbände, Landesregierungen und Bundesregierung Vorschläge, welche Leistungen gekürzt werden sollen. Auffällig viele Vorschläge zielen auf Kinder, Alleinerziehende oder Menschen mit Behinderungen ab. Sie betreffen u.a. Schulbegleitung, Unterhaltsvorschuss oder Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Es ist ein absolutes Armutszeugnis der aktuellen Politik, die die ohnehin besonders belasteten Gruppen unserer Gesellschaft und die Idee des Sozialstaates verrät. Die Linke Lindlar stellt aktuell eine Anfrage an die Verwaltung bezüglich möglicher Auswirkungen der geplanten Änderungen in Lindlar um konkret auf diese Pläne im Sozialausschuss am 27.5. eingehen zu können.  

Wir als Linke würden eher eine Ideensammlung zur Wiedereinführung der Vermögensteuer u.ä. anständiger finden. Übrigens, nach den niedrigsten Schätzungen, mit einem Einsparvolumen von ca. 10 Milliarden.

Am Montag, den 1.6. um 18 Uhr laden wir alle Interessierten zu unserem Offenen Treffen ein - zum Kennenlernen und Austausch. Treffpunkt: Foyer im Rathaus Lindlar. Kontakt: lindlar@dielinkeoberberg.de 
 

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